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Für die BEG Lokdispo konnten durch Vermittlung der Lokomotivfabrik Roco und des renommierten Fahrzeughandels Schmalspurbedarf drei Lokomotiven der österreichischen Reihe 1099 übernommen und in der BEG-Hauptwerkstätte kurzfristig für ihe neuen Aufgaben hergerichtet werden. Dazu gehörte der Ausbau der Transformatoren und des größten Teils der übrigen elektrischen Ausrüstung. Statt dessen kamen leistungsfähige Dieselaggregate zum Einbau, die über Generatoren auf Elektromotoren wirken. Die Entscheidung für diesen aufwändigen Umbau fiel, weil bei befreundeten Bahngesellschaften derartige Umbauten schon vor längerer Zeit erfolgreich durchgeführt worden waren.
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Die drei Maschinen nach dem Eintreffen
der letzten beiden Exemplare im Bw Brol West. Die rechte Lok
befindet sich bereits im Umbau und wurde schon teilweise zerlegt;
Dachstromabnehmer, Transformator und andere Teile sind abgebaut. Die Maschine
wurde für das "Gruppenbild" noch einmal neben ihre Schwestern
geschoben.
Über Betriebsnummern war zu diesem Zeitpunkt noch nicht befunden worden. |
| Die BEG-Chefetage nutzte das Eintreffen der Lokomotiven für einen Pressetermin. Direktor Steinhoff (Mitte, mit Hut) erläutert, assistiert von seiner Direktionssekretärin, Frl. Tipps, den "zahlreich erschienenen" Vertretern örtlicher und überregionaler Medien das Umbauprojekt. An der vorderen Lok ist deutlich der fortgeschrittene Umbau (verschlossene Öffnung für den Dachstromabnehmer) zu erkennen. |
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Parade der drei Fahrzeuge vor dem Broler Lokschuppen |
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Ein "Prototyp": Seit Jahren erfolgreich im Einsatz ist Lok 631 der SBEG:
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Im harten Güterzugdienst bewährt sich die 1099.06 der WEK: |
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Wie wir erfahren haben, ist eine
weitere Maschine schon seit Mitte der neunziger Jahre als T 12 bei der DSB
(Dalslands-Skov-Bolaget) im Einsatz. Die Beschaffung weiterer Lokomotiven
steht dort offenbar bevor: |
Die T 12 der DSB im Einsatz
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| Eine weitere ähnliche Maschine der RTB: |
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| ...und die Vl 5 der BLB (Team 750) |
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| Derzeit (Mai 2010) entsteht auch eine Maschine der "GSB", die eine auffällige - moderne - Lackierung bekommen hat. Technisch entspricht sie den drei BEG-Maschinen. Demnächst folgt vielleicht auch ein Einsatz-Foto! |
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Bis Ende Juni 2008 wurden die Aggregate
für Kühlluftansaugung und Auspuff auf und unterhalb der zwischenzeitlich
verschlossenen Dächer montiert.
Gegenüber der seinerzeit von der SBEG verwendeten Anordnung, die der bei den
Loks der ÖBB-Type 2095 entspricht
(vgl. unteres Foto), sind die Geräte kleiner.


Bis zum 12. Juli 2008 waren die Arbeiten an den
Fahrzeugen so weit fortgeschritten, dass vor den letzten Komplettierungsarbeiten
Lastprobefahrten stattfinden konnten. Dabei erfüllte die künftige "D
61" alle in sie gesetzten Erwartungen (die Betriebsleitung hatte
zwischenzeitlich für die neuen Diesellokomotiven die Betriebsnummern D 61, D 62
und D 63 festgesetzt, die aber erst später angeschrieben wurden).



Die Bilder des BEG-Betriebsfotografen zeigen D 61
mit Probe-Güterzügen auf der Stammstrecke.

In Engeln wurde die Maschine von der hohen Direktion
erwartet, die sich über den erfolgreichen Verlauf der
Probefahrten erfreut äußerte. Es zeigte sich, dass Bremsanlage und
Treibstangen die Belastung gut vertragen hatten.
Diese Feststellung war vor allem für die Werkstattleitung eine
Beruhigung, die hier gewisse Befürchtungen gehegt hatte.

Zur Erinnerung an diesen denkwürdigen Tag wurde ein
Foto mit allen Beteiligten
vor der Lokomotive aufgenommen, von dem jeder wie auch
das BEG-Archiv hinterher einen schönen Abzug erhalten werden.

Bis zum 14. September 2008 waren die Restarbeiten
erledigt und die drei Maschinen D 61, D 62 und D 63 abgenommen worden.
Sie stehen nunmehr dem Geschäftsbereich Lokdispo zur Verfügung. Der erste harte Einsatz
erfolgte am genannten Tag auf den Strecken der Hanftalbahn, wo sie
das volle Programm (Güter- und Personenverkehr) zu absolvieren hatten. Hier
einige Bilder:

D 61 vor dem Hovener Lokschuppen der HTB - im Hintergrund
eine zweite Maschine
vor einem Güterzug auf Ausfahrt wartend

D 62 mit Güterzug talfahrend...

...und später bergfahrend bei der Brennerei B. Sowsky
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D 63 und (hinten) eine weitere Maschine im ländlichen Bahnhof Hoven,
von den Kühen völlig unbeachtet


...und noch einmal mit Güterzug nahe dem Anschluss "Brennerei B. Sowsky".
Die Werkstatt der BEG hat wohl nicht ganz schlechte Arbeit geleistet - aber die guten Laufeigenschaften gehen ohne Zweifel auf das Konto der Lokomotivfabrik Roco.
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